Erlaubte Vorteilsnahme als Chance für Unternehmer (Die EU und ihre großen Chancen für Gründer, Start-ups und KMU)

DIE EU UND IHRE CHANCEN FÜR GRÜNDER, START-UPS und KMU - VORTEILE NUTZEN WIE DIE GROßEN!

 

Ein Megatrend - Die Globalisierung. Gerade die Europäische Union bietet für global tätige Unternehmer großartige Möglichkeiten für Wachstum und Erfolg, sei es durch die Harmonisierung oder die lokalen Unterschiede. Logisch, dass Unternehmer dies mittlerweile erkannt haben und ihre Chancen fleißig in Anspruch nehmen! Oder etwa doch nicht?  

 

Zugegeben, Großunternehmen sind im Bereich der Globalisierung sehr aktiv und agieren bekannterweise als multinationale Unternehmen, sogenannte Global Player. Dadurch nutzen sie viele Vorteile wie grenzüberschreitenden Handel, internationale Arbeitsteilung, Inanspruchnahme von regionalen Standortvorteilen und vieles mehr um immer weiter wachsen und höhere Gewinne erzielen zu können.

 

Aber wie sieht es bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen aus, wie bei Gründern und Start-ups? Die Unternehmerlandschaft in der EU spiegelt ein trauriges Bild wider: Die gerade mal zu 1 % vertretenen Großunternehmen sind das Aushängeschild für die globalisierte Wirtschaft, während die 99% KMU mit verschwindet geringen 8 % grenzüberschreitend tätig sind und nur 5 % Tochterunternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen im Ausland unterhalten.

 

Mehr Aufschwung, bessere Einsparpotentiale und Stärkung der heimischen Wirtschaft

 

Dabei würde sich der Weg in die Globalisierung gerade für diese 99% der Unternehmer in der EU lohnen. Unternehmenswachstum und Gewinnsteigerung sind mit Inanspruchnahme lokaler Standortvorteile außerhalb der eigenen Nation viel leichter und schneller realisierbar, als wenn nur rein national agiert wird. Und das im Heimatland ansässige Unternehmen kann dadurch wesentlich gestärkt hervorgehen.

 

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat in diesem Jahr festgestellt, dass deutsche Unternehmer welche Direktinvestitionen ins Ausland tätigen auch deutlich bessere Geschäftserwartungen im Inland haben. Absatzsicherung und häufigerer Beschäftigungsaufbau im Inland sind dabei einige der positiven Auswirkungen von Direktinvestitionen. Das stärkt auch die heimische Wirtschaft und belegt: Direktinvestitionen sind ein Gewinn für alle Beteiligten, für die Unternehmer ebenso wie die einzelnen Regionen im In- und Ausland.  

 

Erster Schritt: Möglichkeiten der EU von Anfang an in die Unternehmensplanung mit einbeziehen!

 

Bereits bei Unternehmensgründung lohnt sich der Blick ins EU-Ausland. Neben großen Unterschieden in den einzelnen nationalen Rechtsformen gibt es in vielen Regionen attraktive Rahmenbedingungen, welche für die jeweilige Geschäftstätigkeit Kosteneinsparungen oder Förderungen bieten. Angefangen bei der Gründungsdauer eines Unternehmens, über die Kapitalaufbringung und –verwendung bis hin zu lukrativen Fördermaßnahmen und Steuervorteilen für einzelne Geschäftstätigkeiten sowie Arbeitsplatzschaffungen mit entsprechend guter Fachkräfteverfügbarkeit ermöglichen einzelne Regionen einen leichteren und schnelleren Unternehmensaufbau bzw. -wachstum wie andernorts.

 

Go4Business-Tipp è Denken Sie – insbesondere als Gründer bzw. Start-up Unternehmer (!) - über eine Holdingstruktur nach! Durch den Einsatz eines Holdingunternehmens lassen sich Vermögenswerte leichter aufbauen und absichern, als ohne eine solche Unternehmensstruktur. Und insbesondere der Weg in die Globalisierung wird auf diese Weise vereinfacht. In einem unserer nächsten Blogbeiträge werden wir die Vor- und Nachteile einer Holdingstruktur eingehender erklären.

 

Zweiter Schritt: Langfristige Unternehmensstrategie und individuelle Auswahl der Möglichkeiten!

 

Es finden sich immer wieder Hinweise, die Gründern und Start-ups von ausländischen Rechtsformen abraten. Ob aus Unkenntnis oder Angst vor Kundenverlust werden derlei Aussagen –bedauerlicherweise ist festzuhalten - viel zu häufig leichtfertig getroffen. Es stimmt zwar, wir haben es mit einer hohen Komplexität zu tun, denn aufgrund der 28 ungleichen Mitgliedstaaten existieren folglich auch viele Unterschiede. Aber allein die Komplexität oder die Unkenntnis rechtfertigen nicht als Ausschlusskriterien. Im Gegenteil, es lohnt sich immer genauer hinzuschauen!

Die auf den ersten Blick verwirrende Komplexität bei den Rechtsformen kann mit der Aufstellung einer langfristigen Unternehmensstrategie - in welcher unternehmerische Ziele und zukünftige Zielmärkte ebenso wie persönliche Präferenzen der Unternehmensinhaber mit einfließen – minimiert werden. Damit kann die Auswahl möglicher ausländischer Standorte von vorne herein für den Unternehmer reduziert werden.  

 

Die Ziele und Geschäftstätigkeit des einzelnen Unternehmens bieten die Grundlage für eine optimale Standortauswahl. Eine individuelle Analyse für ein optimales Matching (Unternehmer – EU-Standort für Direktinvestition) ist dabei Voraussetzung. Dabei nach dem Motto „Prüfe wer sich ewig bindet!“ vorzugehen ist angemessen und zukunftsorientiert. Mit der richtigen Auswahl lassen sich die besten Standortvorteile und größtmöglicher Wachstum für das jeweilige Unternehmen erlangen.

 

Go4Business-Tipp è  Betrachten Sie von Anfang an auch ausländische Rechtsform als mögliche Alternative! Gerade für Gründer bieten liberalere Anforderungen bei Kapitalaufbringung und deren Verwendung Erleichterungen bei der Finanzierung und weiteren Investitionen.   

  

Dritter Schritt: Vorteile in Anspruch nehmen und erfolgreicher agieren!

 

Nach Auswahl des geeigneten EU-Standortes, sind die Voraussetzungen zu schaffen um die lokalen Vorteile in Anspruch nehmen zu können. Voraussetzung ist dabei grundsätzlich mindestens die Niederlassung oder Gründung einer Gesellschaft. Erfüllt man weitere Voraussetzungen, können vielerorts noch weitere attraktive Vorteile in Anspruch genommen werden. In Regionen mit hoher Arbeitslosenquote kommen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen beispielsweise vielfältige Steuervorteile zum Tragen.

 

In der Umsetzungsphase ist es die Einbeziehung lokaler Ansprechpartner von zentraler Bedeutung. Sie haben die Kenntnis der Erfordernisse für eine reibungslose Gründung und Tätigkeit des Unternehmens und liefern auch bei Spezialfragen hilfreiche Hinweise und Antworten. Der Umsetzungspartner sollte über ein entsprechendes Netzwerk verfügen um eine optimale Standortplatzierung des Unternehmers zu gewährleisten.

Sind die Voraussetzungen geschaffen, so steht einem erfolgreichen Geschäftsstart und einer ebensolchen Geschäftstätigkeit am ausgewählten Standort nichts mehr im Wege.

  

Fazit: Nutzt man als Unternehmer die Chancen der EU, so können Sie insbesondere auch als Gründer, Start-ups und KMU wachsen und erfolgreich agieren wie die Großen! Wann nutzen Sie ihre Chancen?  

 

Lesen Sie mehr zu den Möglichkeiten Ihren Unternehmenserfolg zu steigern in unserem nächsten Blog Beitrag. Was gefällt Ihnen an unserem Blog? Was interessiert Sie im Einzelnen? Haben Sie Anmerkungen oder Fragen? Teilen Sie es uns dies gerne mit. Alles wird selbstverständlich anonym behandelt. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

 

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Herzlichst Ihre 

 

Nicole Hermann 

vom Go4Business Team