Erlaubte Vorteilsnahme als Chance für deutsche Unternehmer (Blogreihe Spanien - Teil 1)

Geschäftstätigkeit mit spanischer Rechtsform - Unternehmerfreundlich mit lukrativen Rahmenbedingungen

 

Spanien ist ein Land, dass viele Deutsche mit ihrem wohlverdienten Urlaub verbinden. Mannigfaltige Kulturangebote, die mediterrane Küche und das in den Urlaubsregionen angenehme Klima machen Spanien bei Urlaubern sehr attraktiv. Dabei ist dieses Land nicht nur für Touristen interessant. Insbesondere für ausländische Unternehmer bietet Spanien zahlreiche gewinnbringende Vorteile. Und zwar ebenso für solche Unternehmer, welche grundsätzlich keine Geschäftstätigkeit in Spanien selbst anstreben. Leider ist dies vielen Unternehmern unbekannt und Chancen bleiben oftmals ungenutzt.

 

Spanischer Gesetzgeber hat viel für Attraktivität und Internationalisierung des Wirtschaftsstandortes Spanien getan

 

Nachdem die letzte Wirtschaftskrise weitgehend überwunden scheint, fördert der spanische Gesetzgeber Unternehmer in vielfältiger Weise umso die Internationalisierung und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Spanien weiter voran zu treiben. Teilweise sind die Unternehmervorteile gar nicht neu, aber durch vielfältige Reformen besteht ein immer weiter wachsender Standortvorteil gerade auch für ausländische Unternehmer. 

 

Flexible Kapitalaufbringung und –verwendung bei der spanischen GmbH Rechtsform

 

Die populärste Rechtsform ist auch in Spanien die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Sociedad Limitada, nachfolgend kurz: S.L.). Einen Grund dafür liefern die rechtlichen Rahmenbedingungen, welche den Gesellschaftern eine hohe Flexibilität gewährleisten. Die S.L. verzeichnet darüber hinaus eine hohe Akzeptanz weltweit, in Deutschland insbesondere im Vergleich zur englischen Limited.

 

Eine S.L. lässt sich mit geringem finanziellen Aufwand und hoher Flexibilität der Stammkapitaleinbringung und -verwendung gründen. Die gesetzliche Mindesthöhe des Stammkapitals beträgt 3.000 Euro und bedeutet gleichzeitig ein minimiertes Haftungsrisiko für den Unternehmer. Im Vergleich: In Deutschland müssen für eine GmbH mindestens 25.000,- Euro Stammkapital aufgebracht werden. Dieses Kapital stellt grundsätzlich auch das Haftungskapital dar.

 

Eine Besonderheit ist die Kapitalaufbringung und –verwendung. Das Stammkapital einer S.L. kann gänzlich durch beim Unternehmer vorhandene Sachwerte, mittels Sacheinlagen, eingebracht werden. Entscheidet sich der Unternehmer für eine Bareinlage, so kann er die Bareinlage bereits für die Gründungskosten verwenden. Ferner kann es für weitere Kosten genutzt werden. In Deutschland sind diese Möglichkeiten dem Unternehmer verwehrt.

  

Erfahren Sie mehr über erlaubte Vorteilsnahme in Spanien in in unserem nächsten Blog Beitrag.

 

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Nicole Hermann 

vom Go4Business Team